Hoffentlich schaffen wir noch weitere 20 Jahre!
Ozzy is coming to Town!
(03.10.10, 05:48 Uhr) Obwohl die DDR nach außen hin sowohl gesellschaftlich als auch politisch relativ stabil wirkte, kam es im Herbst 1989 zum plötzlichen Kollaps. Innerhalb weniger Wochen brach das komplette System zusammen. Die Ursache ist in einer Vielzahl von Gründen zu suchen: Einer der Hauptgründe war jedoch die Reisefrage, die für eine wachsende innere Unruhe sorgte. Es formierten sich zusehends Initiativen, die darauf pochten, dass Ausreisen, bzw. Übersiedlungen in die Bundesrepublik oder Besuchsreisen in den Westen auch für DDR-Bewohner unterhalb des Rentenalters möglich sein sollten. Die Ost-Führung reagierte auf diese Forderungen mit extremer Härte. Aber auch Themen wie die Umweltpolitik gaben Anlass zu vermehrten politischen Forderungen und Protesten. Die DDR-Bürger waren enttäuscht von dem politischen Stillstand ihres Landes und sauer über den Unwillen der politischen Führung längst überfällige Probleme anzupacken und zu ändern.

Heute feiern wir den 20. Jahrestag der deutschen Einheit. Der Prozess der Einheit wurde zwar schon viel früher in Gang gesetzt, als Feiertag und Gedenktag wurde dann aber später der 3. Oktober auserkoren, der Tag an dem in Berlin der Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik vollzogen wurde. Seitdem wird der 3. Oktober, der Tag der deutschen Einheit, jeweils mit einer offiziellen Veranstaltung in der Hauptstadt jenes Bundeslandes gefeiert, das den Vorsitz im Bundesrat der Länderkammer innehat. Damit soll natürlich an den Entstehungsprozess der deutschen Einheit erinnert werden. Die DDR hörte damals genau vier Tage vor ihrem 41. Geburtstag auf zu existieren. In diesem Jahr findet die Feier übrigens in Bremen statt und fällt aufgrund des 20-jährigen Jubiläums entsprechend groß aus. Nicht nur Bundespräsident Wulff und Bundeskanzlerin Merkel werden erwartet, sondern rund 1500 weitere Repräsentanten des öffentlichen Lebens.
Trotz zahlreicher Veränderungen und Anfangsschwierigkeiten scheint die Wiedervereinigung gut geklappt zu haben, auch in den Köpfen der Menschen. Im Jahr 2010 blicken die meisten Deutschen wohlwollend auf die Wiedervereinigung zurück. Drei Viertel der Westdeutschen glauben, das Leben für die meisten Menschen im Osten sei besser als in der DDR, im Osten sind es 60 Prozent. Das ergab das ZDF-Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen. 84 Prozent der deutschen Bevölkerung finden, dass die Vereinigung richtig war.
Strittig bleibt jedoch die Frage, wer stärker profitiert hat: 60 Prozent der Westdeutschen sehen die Ostdeutschen als Gewinner der Einheit. Im Osten hält sich nur ein Viertel für die Gewinner. 28 Prozent sagen gar, die Westdeutschen hätten am meisten profitiert von der Wiedervereinigung.
Im Vorfeld des 20. Jahrestages debattierte auch der Bundestag über dies Ereignis. Die Partei die Linke machte hierbei deutlich, dass sie die deutsche Einheit für gescheitert erklären würde. Chefin Gesine Lötzsch warf allen bisherigen Bundesregierungen vor, beim „Aufbau-Ost“ versagt zu haben, und aus Ostdeutschland ein Hartz-IV-Land gemacht zu haben. Was sagt Ihr dazu? Haltet Ihr die Wiedervereinigung für gelungen oder gescheitert?
Foto: Colourbox
Hoffentlich schaffen wir noch weitere 20 Jahre!
Ozzy is coming to Town!
na klar schaffen wir noch 20 jahre
und es wird immer nur ein deutschland geben
10.09.2010 unser tag süße prinzessin
nie wieder ohne dich
http://www.videogold.de/vortrag-crashkurs-geld-und-recht-%20andreas-clauss/
"Regeln setzen ein, wo die Intelligenz aufhört" ![]()